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Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

Saskia Wegele – Permanent Make-up

Ahornstraße 21
85774 Unterföhring

Stand: September 2026

§ 1 Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Saskia Wegele, Permanent Make-up, Ahornstraße 21, 85774 Unterföhring – nachfolgend „Anbieterin“ genannt – und ihren Kundinnen und Kunden über Permanent-Make-up-Behandlungen, PMU-Removal, sonstige angebotene Leistungen sowie den Erwerb und die Einlösung von Geschenkgutscheinen.

Kundinnen und Kunden können Verbraucher oder Unternehmer sein. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt wurde.

§ 2 Angebote und Vertragsschluss

Die Darstellung von Leistungen, Preisen und sonstigen Informationen auf der Website stellt grundsätzlich noch kein verbindliches Vertragsangebot dar, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist.

Ein Behandlungstermin wird verbindlich, sobald er von der Anbieterin bestätigt wurde und eine gegebenenfalls vereinbarte Anzahlung eingegangen ist.

Bei online bestellten Geschenkgutscheinen werden zunächst die für die Erstellung des Gutscheins erforderlichen Angaben über das Website-Formular übermittelt. Anschließend wird der Kunde zur Zahlungsabwicklung über PayPal weitergeleitet.

Das Absenden des Formulars allein stellt noch keinen abgeschlossenen Gutschein-Kauf dar. Der Vertrag über den Geschenkgutschein kommt nach erfolgreicher Zahlung und Annahme der Bestellung durch die Anbieterin, spätestens mit Versand des Gutscheins per E-Mail, zustande.

§ 3 Beratung, Anamnese und Behandlungsvoraussetzungen

Vor einer Permanent-Make-up- oder PMU-Removal-Behandlung erfolgt eine individuelle Beratung und Beurteilung der jeweiligen Ausgangssituation.

Die Kundin oder der Kunde ist verpflichtet, alle für die Behandlung relevanten gesundheitlichen Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen. Dazu gehören insbesondere bestehende Erkrankungen, Allergien, Hautveränderungen, Medikamente, aktuelle medizinische oder kosmetische Behandlungen sowie sonstige Umstände, die Einfluss auf die Behandlung haben können.

Die Anbieterin ist berechtigt, eine Behandlung abzulehnen, zu verschieben oder abzubrechen, wenn aus fachlicher Sicht Zweifel an der Eignung oder Sicherheit der Behandlung bestehen.

Kontraindikationen und behandlungsspezifische Hinweise werden im Rahmen der Beratung, Anamnese und gegebenenfalls einer gesonderten Einwilligungs- oder Informationsunterlage erläutert.

Behandlungen Minderjähriger erfolgen nur nach vorheriger ausdrücklicher Vereinbarung und unter den jeweils erforderlichen rechtlichen Voraussetzungen. Ein Anspruch auf Behandlung Minderjähriger besteht nicht.

§ 4 Umfang der Behandlung und Behandlungsergebnis

Permanent Make-up und PMU-Removal können je nach Leistung und individueller Ausgangssituation mehrere Behandlungstermine umfassen.

Welche Leistungen, Termine oder Perfektionsbehandlungen im jeweiligen Preis enthalten sind, ergibt sich aus der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses geltenden Leistungsbeschreibung, Preisübersicht oder individuellen Vereinbarung.

Zusätzliche Behandlungen, die nicht Bestandteil der vereinbarten Leistung sind, werden nur nach vorheriger Abstimmung durchgeführt und nach der jeweils geltenden Preisliste berechnet.

Das Ergebnis einer Permanent-Make-up- oder Removal-Behandlung wird von zahlreichen individuellen Faktoren beeinflusst. Dazu gehören insbesondere Hautbeschaffenheit, Stoffwechsel, Heilungsverlauf, Pigmentaufnahme, Pflegeverhalten und weitere persönliche Voraussetzungen.

Ein bestimmtes optisches Behandlungsergebnis oder eine bestimmte Haltbarkeit kann daher nicht garantiert werden.

Gesetzliche Rechte der Kundin oder des Kunden bleiben hiervon unberührt.

Die Kundin oder der Kunde verpflichtet sich, die individuell erteilten Pflege- und Nachsorgehinweise möglichst sorgfältig einzuhalten.

§ 5 Terminvereinbarung und Anzahlung

Vereinbarte Behandlungstermine sind für beide Seiten verbindlich.

Die Anbieterin kann bei der Terminvereinbarung eine Anzahlung von bis zu 50 % des vereinbarten Behandlungspreises verlangen.

Eine geleistete Anzahlung wird mit dem Behandlungspreis verrechnet.

Bei Terminbuchungen unter Verwendung eines Geschenkgutscheins kann die Gutscheinnummer zur Absicherung des Termins hinterlegt werden. Eine Verrechnung erfolgt entsprechend der tatsächlich erbrachten Leistung oder einer gegebenenfalls berechtigten Ausfallforderung.

§ 6 Verspätung, Terminabsage und Nichterscheinen

Die Kundin oder der Kunde ist verpflichtet, zum vereinbarten Termin pünktlich zu erscheinen.

Bei einer erheblichen Verspätung kann die Behandlungszeit entsprechend verkürzt werden, wenn nachfolgende Termine andernfalls nicht eingehalten werden können. Ist eine fachgerechte Durchführung innerhalb der verbleibenden Zeit nicht mehr möglich, kann der Termin abgesagt werden.

Termine können bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden.

Bei einer Absage zwischen 48 und 24 Stunden vor dem Termin kann eine Ausfallpauschale von bis zu 50 % des vereinbarten Behandlungspreises verlangt werden, sofern der Termin nicht anderweitig vergeben werden kann.

Bei einer Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen kann die Anbieterin Ersatz des tatsächlich entstandenen Ausfalls bis zur Höhe des vereinbarten Behandlungspreises verlangen. Ersparte Aufwendungen sowie Einnahmen aus einer anderweitigen Vergabe des Termins werden angerechnet.

Der Kundin oder dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

Eine geschuldete Ausfallentschädigung kann mit einer geleisteten Anzahlung oder einem für den Termin hinterlegten Gutschein verrechnet werden.

Kann ein Termin aus Gründen, die die Anbieterin nicht zu vertreten hat, insbesondere wegen Krankheit oder höherer Gewalt, nicht durchgeführt werden, wird die Kundin oder der Kunde schnellstmöglich informiert. Bereits geleistete Anzahlungen werden auf einen Ersatztermin übertragen oder auf Wunsch erstattet, sofern kein Ersatztermin vereinbart wird.

§ 7 Preise und Zahlungsbedingungen

Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise beziehungsweise die zu diesem Zeitpunkt aktuelle Preis- und Leistungsübersicht.

Behandlungspreise sind, sofern nichts anderes vereinbart wurde, unmittelbar nach der Behandlung fällig.

Vereinbarte Anzahlungen sind zu dem bei der Terminbuchung genannten Zeitpunkt zu zahlen.

Die jeweils verfügbaren Zahlungsmöglichkeiten ergeben sich aus der Website, der Terminvereinbarung oder den im Studio angebotenen Zahlungsarten.

Online bestellte Geschenkgutscheine werden über den hierfür bereitgestellten PayPal-Zahlungsprozess bezahlt.

§ 8 Geschenkgutscheine

Geschenkgutscheine werden als Wertgutscheine ausgestellt und können für entsprechend angebotene Leistungen bei Saskia Wegele – Permanent Make-up verwendet werden.

Bei der Einlösung wird der auf dem Gutschein ausgewiesene Wert auf den zum Zeitpunkt der Behandlung geltenden Preis der gewählten Leistung angerechnet.

Übersteigt der Behandlungspreis den vorhandenen Gutscheinwert, ist der Differenzbetrag von der Kundin oder dem Kunden zu zahlen.

Wird der Gutscheinwert bei einer Einlösung nicht vollständig verbraucht, bleibt das verbleibende Restguthaben bestehen und kann innerhalb der Gültigkeitsdauer für eine weitere Leistung verwendet werden.

Eine Barauszahlung des Gutscheinwerts oder eines verbleibenden Restguthabens ist ausgeschlossen.

Der Anspruch aus dem Geschenkgutschein verjährt nach der gesetzlichen regelmäßigen Verjährungsfrist von drei Jahren. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist. Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre. 

Für Aktionsgutscheine, Rabattgutscheine oder Gutscheine von Kooperationspartnern können abweichende Bedingungen und Aktionszeiträume gelten. Diese ergeben sich aus der jeweiligen Aktion.

§ 9 Online-Bestellung von Geschenkgutscheinen

Bei der Online-Bestellung eines Geschenkgutscheins gibt die Kundin oder der Kunde zunächst die für die Erstellung des Gutscheins erforderlichen Daten über das Website-Formular ein.

Nach dem Absenden des Formulars erfolgt die Weiterleitung zur Zahlungsabwicklung über PayPal. Dort kann der gewünschte Gutscheinwert eingegeben und die Zahlung abgeschlossen werden.

Die Formulareinreichung allein gilt nicht als Zahlungsbestätigung.

Der Gutschein wird erst nach bestätigtem Zahlungseingang erstellt.

Die Anbieterin erstellt den Gutschein persönlich anhand der übermittelten Angaben und versendet ihn anschließend an die angegebene E-Mail-Adresse.

Die Kundin oder der Kunde ist dafür verantwortlich, eine zutreffende und erreichbare E-Mail-Adresse anzugeben.

Sollte der Gutschein nicht innerhalb von 24 Stunden nach erfolgreichem Zahlungseingang eingegangen sein, wird empfohlen, zunächst den Spam-Ordner zu prüfen und anschließend Kontakt mit der Anbieterin aufzunehmen.

§ 10 Widerrufsrecht bei Fernabsatzverträgen

Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das gesetzliche Widerrufsrecht zu, sofern keine gesetzliche Ausnahme greift. Die Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage. 

Für online erworbene Geschenkgutscheine gelten die gesondert bereitgestellte Widerrufsbelehrung und das Muster-Widerrufsformular.

Die dort enthaltenen Informationen über Voraussetzungen, Frist, Verfahren und Folgen des Widerrufs sind Bestandteil der vorvertraglichen Verbraucherinformationen.

Gesetzliche Regelungen über das Erlöschen oder die Folgen des Widerrufs bleiben unberührt.

§ 11 Kein Erfolgsversprechen

Die Anbieterin führt sämtliche Behandlungen nach bestem Wissen und entsprechend dem vereinbarten Leistungsumfang durch.

Aufgrund individueller körperlicher und hautbezogener Voraussetzungen kann kein bestimmtes ästhetisches Ergebnis, keine bestimmte Farbentwicklung und keine bestimmte Haltbarkeit garantiert werden.

Hieraus ergibt sich jedoch kein Ausschluss gesetzlicher Rechte bei einer tatsächlich fehlerhaften oder pflichtwidrigen Leistung.

§ 12 Haftung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.

Die Anbieterin haftet außerdem unbeschränkt bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie in Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten entsprechend für gesetzliche Vertreter und Erfüllungsgehilfen der Anbieterin.

Zwingende gesetzliche Haftungsbestimmungen, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz, bleiben unberührt.

§ 13 Änderungen von Preisen und Bedingungen

Preisänderungen gelten nur für zukünftige Vertragsschlüsse.

Für bereits abgeschlossene Verträge gilt der bei Vertragsschluss vereinbarte Preis.

Änderungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten ebenfalls grundsätzlich nur für zukünftige Verträge, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes mit der Kundin oder dem Kunden vereinbart wird.

§ 14 Datenschutz

Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften verarbeitet.

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der auf der Website veröffentlichten Datenschutzerklärung.

§ 15 Aufrechnung und Zurückbehaltungsrechte

Die Kundin oder der Kunde ist zur Aufrechnung berechtigt, wenn die Gegenforderung unbestritten oder rechtskräftig festgestellt ist.

Gesetzliche Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte, insbesondere soweit sie aus demselben Vertragsverhältnis resultieren, bleiben unberührt.

§ 16 Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht.

Bei Verbraucherinnen und Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union bleiben zwingende verbraucherschützende Vorschriften des jeweiligen Aufenthaltsstaates unberührt.

Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand.

Ist die Kundin oder der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, kann – soweit gesetzlich zulässig – der Geschäftssitz der Anbieterin als Gerichtsstand vereinbart werden.

Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Regelungen.

 

 

Saskia Wegele
Permanent Make-up
Ahornstraße 21
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